Kirche des Heiligen Johannes von Kronstadt zu Hamburg
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Kirche des Heiligen Johannes von Kronstadt zu Hamburg

Berliner Diözese der russischen-orthodoxen Kirche
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Mit dem Himmelfahrt Christi! Liebe Brüder und Schwestern,
Meine Kinder haben mich gebeten, gemeinsam mit ihnen das alte Science-Fiction-Epos anzuschauen (ich werde den Namen nicht nennen, um nicht als Anhänger von Hollywood bekannt zu werden). Diese Geschichte, mit all ihrer äußerlichen Weltraumkulisse: Kreuzer, Glitzer, Lichtschwerter und Prinzessinnen, fesselt nach wie vor jeden und setzt in jedem Alter die Prioritäten klar: Gut und Böse. Egal wie sehr sich das Böse bemüht, das Licht zu unterjochen, das Imperium diejenigen zu zerstören, die in Frieden leben wollen, diese kleine Flamme gewinnt immer wieder an Stärke, um nicht zu erlöschen. Selbst wenn es scheint, dass die Dunkelheit gewinnt, reicht ein Zufall und das Licht siegt erneut. Warum ist das so? Eine der märchenhaften Heldinnen erzählt es in zwei Worten: Wir werden gewinnen, indem wir nicht das zerstören, was wir hassen, sondern das retten, was wir lieben.
In der heutigen Evangeliumslesung weist der Herr auf die charakteristische Eigenschaft jedes Christen hin: ..., dass ihr Kinder des Lichts seid.
Wenn wir tatsächlich von jemandem sagen, dass er ein "heller" Mensch ist, meinen wir nicht, dass er vom elektrischen Licht oder dem Neonlicht eines Smartphone-Bildschirms erleuchtet ist, sondern dass das Licht aus seiner Seele strahlt. Und es ist keineswegs notwendig, dass dieser Begriff im weltlichen Sinne "glücklicher, erfolgreicher Mensch" zutrifft, oft ist es sogar umgekehrt. Aber solange er im Licht bleibt, ist er Licht, das seinen Weg erhellt und jeden Menschen auf seinem Weg. Natürlich wird dann alles sofort verständlich und sichtbar: die Mängel der Seele, Leidenschaften und Sünden. Aber der "helle Mensch" möchte sich darauf nicht konzentrieren, er sucht das Licht, auch in anderen.
Nehmen wir zum Beispiel den Heiligen Nikolaus - ein "heller" Mensch! Aber sein Zustand wurde nicht durch ein sorgloses Leben diktiert, wie wir es sagen würden. Er hat wie andere lichtvolle Persönlichkeiten alle Mühsal des Lebens, das Unverständnis der Bruderschaft, Verleumdungen, Verbannung und das Absetzen vom Amt erlebt. Aber der Heilige wurde nicht verbittert, er verschloss sich nicht, er knallte nicht die Tür zu, sondern setzte das Werk des Lichts fort und blieb darin.
Hilf uns, Herr, uns in allen Umständen unseres Lebens an das Licht in uns zu erinnern, besonders dann, wenn die Dunkelheit in Form von traurigen Nachrichten, böswilligen Menschen und Taten verlangt, nur sie zu sehen und jeden in Schwarz-Weiß darzustellen und uns dazu verleitet, aus gestrigen Freund einen Feind zu machen. "Wenn du nur dann an die Sonne glaubst, wenn du sie siehst, wirst du die Nacht nicht überstehen" (einer der Charaktere des gleichnamigen Märchens).
Priester Dionysius Idavain
Сердечно приглашаем молодёжь на наш молодёжный бал в честь св. мчч. Адриана и Наталии! Регистрация открыта!

Herzliche Einladung zu unserem Jugendball zu Ehren der Heiligen Märtyrer Adrian und Natalia! Die Anmeldung läuft!

https://www.sretenie.de/2023/07/25/10-09-2023-jugendball/
Immer mehr deutschsprachige Menschen interessieren sich für den orthodoxen Glauben, bereiten sich auf die Taufe vor oder wurden bereits orthodox, ohne eine ausreichende Katechese erhalten zu haben.

Eine Erwachsenenkatechese auf Deutsch wird jedoch nur in den wenigsten Gemeinden angeboten. Um in Präsenz an einer Katechese teilzunehmen, müssen die Interessenten teils mehre hundert Kilometer anreisen.

Des Weiteren wächst der Bedarf an Lehrern der Sonntagschule und Katecheten, die den Glauben in deutscher Sprache selbst weitervermitteln können.
Dieser Bedarf soll von der Orthodoxen theologischen Fernschule gefüllt werden, sodass alle Interessenten den Zugang zur orthodoxen Bildung auf Deutsch erhalten.

Kurse

Es werden zwei voneinander unabhängige Kurse mit verschiedenen Zielsetzungen angeboten.

Katechesekurs „Einführung in die Orthodoxie“. Das Ziel von diesem einjährigen Kurs ist eine allgemeine Einführung in den orthodoxen Glauben. Der Kurs richtet sich vor allem an erwachsene Menschen, die orthodox werden möchten oder ein Basiswissen über den orthodoxen Glauben erhalten möchten. Für die Teilnahme ist kein theologisches oder biblisches Vorwissen notwendig.

Theologischer Kurs „Vertiefung in den orthodoxen Glauben“. Das Ziel von diesem dreijährigen Kurs ist, weiterführendes Wissen an Menschen zu vermitteln, die in orthodoxen Gemeinden als Lehrer der Sonntagschule, Katecheten, Leser u. Ä. tätig sein wollen. Es können aber auch Menschen teilnehmen, die ihr Wissen über den orthodoxen Glauben vertiefen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Basiswissen, das bei einem Aufnahmegespräch geprüft wird. Der theologische Kurs steht nicht in Verbindung mit dem Katechesekurs.

Die Schule gehört zur St. Barbara Gemeinde in Krefeld und wird in Zusammenarbeit mit dem Christlich-Orthodoxen Informationszentrum e. V. betrieben. Leiter der Schule ist Pfarrer Alexej Veselov.

https://www.orthodoxe-fernschule.de/index.php/wer-wir-sind
Forwarded from Сретение
Am beliebtesten auf unserem Ball war wohl die heitere russische Quadrille! 💃🕺 Das haben wir uns gemerkt und uns entschlossen, euch eine Veranstaltung anzubieten, bei der ihr euch voll und ganz dieser heiteren Bewegung hingeben könnt ! 🥳

Zu unserem großen Glück sind wir mit einem ehemaligen Lehrling des Regionalen Zentrums für russische Folklore und Ethnographie der Stadt Nowosibirsk befreundet - Ilja Bonaker, Gemeindemitglied der Kirche der Hl. Ksenia in Rostock. Er hat ein sehr interessantes (russischsprachiges) Programm mit Volkstänzen, Spielen und traditionellem Teetrinken vorbereitet!

Taucht ein in die fröhliche und warme Atmosphäre des Volkslebens und lernt die traditionelle Kultur der Region Nowosibirsk bei unserer "Pokrovskaja Vecherka" am 15.10.2023 um 15:00 kennen!

Man muss sich für die Veranstaltung anmelden und im Voraus eine Gebühr in Höhe von 5€ bezahlen!

Detaillierte Informationen:
https://docs.google.com/forms/d/1_mrX11tYWBXgIIgPjJdIBB2U8DVFXUFMpUNxCq8bWs4/edit?ts=6508224a
Liebe Freunde!

Zur Feier der Synaxis der Heiligen, die im deutschen Lande aufgestrahlt sind, laden wir unsere deutschsprachigen Gemeindemitglieder ein,

am Sonntag, den 15.10., direkt nach der Liturgie in deutscher Sprache zu einem Gespräch in der Bibliothek im Gemeindhaus ein.

Wir wollen uns kennenlernen, austauschen und die Gelegenheit nutzen, Vater Dionisij Fragen zu stellen.

Wer eine Kleinigkeit zum Knabbern mitbringen möchte, darf das gerne tun. Wir freuen uns über Euer zahlreiches Erscheinen!
Botschaft des Erzbischofs von Rusa TICHON.pdf
82.1 KB
Der 3. Oktober wird Feiertag der Synaxis der Heiligen, die im deutschen Lande aufgestrahlt sind!
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Am beliebtesten auf unserem Ball war wohl die heitere russische Quadrille! 💃🕺 Das haben wir uns gemerkt und uns entschlossen, euch eine Veranstaltung anzubieten, bei der ihr euch voll und ganz dieser heiteren Bewegung hingeben könnt ! 🥳

Zu unserem großen Glück sind wir mit einem ehemaligen Lehrling des Regionalen Zentrums für russische Folklore und Ethnographie der Stadt Nowosibirsk befreundet - Ilja Bonaker, Gemeindemitglied der Kirche der Hl. Ksenia in Rostock. Er hat ein sehr interessantes (russischsprachiges) Programm mit Volkstänzen, Spielen und traditionellem Teetrinken vorbereitet!

Taucht ein in die fröhliche und warme Atmosphäre des Volkslebens und lernt die traditionelle Kultur der Region Nowosibirsk bei unserer "Pokrovskaja Vecherka" am 15.10.2023 um 15:00 kennen!

Man muss sich für die Veranstaltung anmelden und im Voraus eine Gebühr in Höhe von 5€ bezahlen!

Detaillierte Informationen:
https://docs.google.com/forms/d/1_mrX11tYWBXgIIgPjJdIBB2U8DVFXUFMpUNxCq8bWs4/edit?ts=6508224a
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Und auch für die deutschsprachigen Abonnenten gibt es gute Nachrichten! 🎉

Diesen Sonntag, 15.10.2023 um 10:00 wird die Liturgie auf Deutsch stattfinden
UND
gleich im Anschluss daran, ca. 12:30 Uhr wird es zum ersten Mal für alle deutschsprachigen Gemeindemitglieder und Interessierte eine deutschsprachige offene Gesprächsrunde mit Vater Dionisij in der Bibliothek (2. Stw.) des Tschaikowsky-Hauses geben!

Alle jungen Leute (bis 40 Jahre), die daran teilnehmen, sind danach natürlich herzlich eingeladen, an unserem Pokrov-Treff um 15:00 Uhr teilzunehmen! Bitte dafür aber bis Donnerstag, 12.10.2023 (22:00) anmelden!
Forwarded from Сретение
Der "Jugend-Kompass" stellt vor: Der Kirchenchor!

Wie komme ich in den Chor? Was muss ich können? Und welche Chöre gibt es in unserer Gemeinde?

All das erfahrt in der neuen Publikation auf der Website:

https://www.sretenie.de/2023/10/12/cerkovnyj-chor/

PS: Die Chorprobe des Männerchors ist schon heute um 18:00!
Liebe Freunde,
der Termin für unsere nächste Veranstaltung - einen Vortrag aus der Reihe "Lifehacks von der Jugend für die Jugend" rückt bereits näher! 😎

Am Sonntag, den 22.10.2023 um 13:30 Uhr, in der Bibliothek des Tschaikowsky-Hauses (2. Stock), wird Tijana Bogdanovic einen Vortrag über die "Ursprüngliche Erziehung" ❤️ nach dem System der serbischen Pädagogin Prof. Milica Novkovic halten.

Da Tijana uns mit serbischen Kuchen und Tee/Kaffee verwöhnen möchte 😋☕️🫖🍰🧁, muss sie wissen, wie viele Leute zu ihrem Vortrag kommen werden.

Bitte diesen Post liken, wenn ihr am Sonntag kommt! 🙏

Mehr Informationen über die Veranstaltung lest ihr hier: https://www.sretenie.de/2023/10/12/vortrag-urspruengliche-erziehung-nach-prof-milica-novkovic/
Audio
Predigt von Vater Dionisij, 17.12.23
04 Januar 2024 – Weihnachtsbotschaft des Erzbischofs Tichon von Rusa, Leiters der Diözese von Berlin und Deutschland

Weihnachtsbotschaft
des Erzbischofs Tichon von Rusa,
Vorstehers der Diözese von Berlin und Deutschland,
an den Klerus, die Mönche und Nonnen und die Laien

Geliebte Väter!
verehrte Mönche und Nonnen, liebe Brüder und Schwestern!

Ich beglückwünsche euch alle zum großen Fest! Heute ist unser Denken ausgerichtet auf Bethlehem, wo sich die Geburt Christi vollzog. Über dieses Ereignis wird viel gesprochen, aber mehr über seine äußere Seite. Von der Erscheinung Gottes im Fleische (1. Tim 3,16), von Seinem Kleinwerden aus Liebe zum Menschengeschlecht zu hören, ist selten geworden. Man erzählt von den Volksbräuchen, der Küche, der Dekoration des Hauses. Das Bild des Festes wird geprägt von den Weihnachtsbäumen und den Lichtern. Das Fernsehen wirbt für irgendeine „Weihnachtsstimmung”, irgendein „Wunder”, das alle Probleme löst und Glück bringt. Aber die Großartigkeit der Geburt Christi hat nichts gemeinsam mit all dem. Die Geburt Chisti ist ein außerordentliches und großes Ereignis, das es seit Anbeginn der Existenz der Welt nicht gegeben hatte und dass sich nie ein zweites Mal wiederholen wird. Nach der Geburt Christi strebt alles in der Geschichte entweder hin zu Ihm oder entfernt sich von Ihm.

Dem wundersamen Ereignis gingen mehrere Jahrtausende der Vorbereitung voraus. Nachdem die Morgendämmerung der Menschheitsgeschichte durch den Sündenfall verdunkelt worden war, gab Gott, als Er Adam und Eva, die gegen Sein Gebot gesündigt hatten, aus dem Paradies entfernte, die Verheißung, dass die Zeit kommen werde, in der „der Same des Weibes den Kopf der Schlange zertritt” (Gen 3,15) und der Erretter kommen wird. Von der Geburt des Erlösers verkündeten die alttestamentlichen Propheten voraus. Diese Prophezeiungen waren klar und bestimmt. Sie gaben den Menschen die Möglichkeit, in vollem Maße zu wissen, wer genau geboren werden sollte, wo, von wem und unter welchen Umständen (Micha 5,2; Bar 3,36; 38; Jes 7,14). Alle waren in Erwartung. Schließlich, „als die Fülle der…

https://hamburg-orthodox.de/04-januar-2024-weihnachtsbotschaft-des-erzbischofs-tichon-von-rusa-leiters-der-dioezese-von-berlin-und-deutschland/
Liebe Leute noch ein Paar Worten über einen Heiligen an dem Heute gedacht wird:

heute möchte ich euch die inspirierende Geschichte des Märtyrers Isidor nahebringen, einem tapferen Priester an der St.-Nikolaus-Kirche in Jurjew (dem heutigen Tartu in Estland). In einer Zeit, als Glaubensfreiheit unter dem Vertrag von 1463 zwischen Großfürst Ioann III. und dem Livländischen Ritterorden versprochen wurde, stand Isidor mutig gegen die Zwangsversuche, Orthodoxe zum Katholizismus zu bekehren.

Isidor und 72 seiner Pfarrangehörigen wurden an Theophanie 1472 von den Ordensleuten in den eisigen Fluten des Flusses Embach ertränkt, weil sie sich nicht unterwerfen wollten. Doch im Frühjahr fanden russische Kaufleute die unversehrten Leichen der Märtyrer – ein Zeichen der Standhaftigkeit im Glauben, das uns heute noch ermutigen kann.

Lasst uns diese Geschichte als Mahnung verstehen, uns für Glaubensfreiheit einzusetzen, selbst wenn die Umstände widrig erscheinen. In der Standhaftigkeit des Märtyrers Isidor finden wir die Kraft, uns für unsere Überzeugungen einzusetzen, auch wenn es uns vor scheinbar eisigen Fluten stehen lässt.

Möge Isidors Opfer uns lehren, für das einzustehen, was wir als wahrhaftig und gerecht erachten, und möge seine Geschichte uns daran erinnern, dass der Glaube manchmal eisige Gewässer überwindet, um letztendlich als Zeichen der Unverwüstlichkeit hervorzutreten.

In dieser Erinnerung lasst uns gemeinsam beten am Hl . Erzp .Isidor und seinen treuen Gemeindemitglieder Amen.